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Kreis des Feuers...
Der Kreis des Feuers...
Eine Form des Träumens ist das Gebet.
Im Gebet bitten wir um das, was wir wünschen und drücken
unsere Dankbarkeit für die uns gegebenen Geschenke aus.
Wir übergeben unseren Willen zu etwas größerem
und großartigerem als wir.
Die Menschen haben immer Hilfe jenseits
ihrer selbst gesucht. Sie beteten für Regen und Überfluß zu
den Göttern der Natur und zu den Göttern des Glückes
für die Gesundheit und die Sicherheit. Sie sind Träumer
gewesen, die ihre Aufmerksamkeit auf das, was sein könnte,
richteten. Es ist die Natur des Universums für die Götter,
unsere Träume und die Gebete zu hören und auf ihre
eigene Weise zu antworten.
Vor Tausende von Jahren, als die Juden
von ihrer Sklaverei freigelassen wurden und in Suche nach
ihrem Gelobten Land in die Wüste gingen, bestieg Moses
den Berg, um Gott um Führung zu bitten. Ihm wurden die
Zehn Gebote gegeben, als ein Handbuch für seine Leute,
um geistige Ordnung in ihr Leben zu bringen.
Viele Jahre später, als Jesus die
Wüste nach der Versuchung verließ, und zu missionieren
begann, teilte er es seinen Anhängern mit, daß er
einen neuen auf Liebe basierenden Schwur gebracht habe. Jene,
die der Lehre der zehn Gebote folgten, fragten Jesus, "Wie
sollen wir beten?" und er antwortete: "Etwa so:
'Vater unser, der du bist im Himmel... '" Er gab ihnen
das Vater unser. Jesus lehrte, daß Gott wie ein liebevoller
Vater ist, dessen Wille mächtig ist, der ihnen ihr tägliches
Brot gibt und ihnen ihre Missetaten vergibt. Diese Botschaft
von einem liebevollen Gott führte zu der 2000-jährigen
Evolution einer der größten Religionen der Geschichte.
Gleichwohl scheint es, daß sie nie die Herzen der Menschen
in Liebe und Akzeptanz füreinander auf die Weise umwandelte,
wie es beabsichtigt war.
Jetzt hat Miguel Ruiz uns in unserem neuen
Jahrtausend ein sehr bemerkenswertes Gebet gegeben, eines,
so glaube ich, ist der perfekte Schritt in unserer geistigen
Evolution: "Der Kreis des Feuers“. Dieses Gebet
ist jetzt das zentrale Thema des Buches durch Don Miguel, "Prayers,
a Communion with our Creator". Diese Büchlein ist
zur Zeit nur auf English zu erhalten.
Das Gebet ist ein sehr mächtiges Werkzeug
des Träumers. Es ist das, was Miguel als, "die
Ehe mit Gott" bezeichnet. Zu dieser Zeit formte Don
Miguel das Schwert als Symbol für diese machtvolle Zeremonie
und Gebet. Viele seiner Schüler tragen Schwertanhänger
als Gedächtnisstütze für die Ehe mit Gott
und als Verpflichtung gegenüber unserer Integrität.
Von Don Miguel Ruiz aus "Prayers,
a Communion with the Creator" von Amber-Allen-Publishing
Inc. veröffentlicht, San Rafael, Kalifornien, © Copyright
2001 von Miguel Ruiz, M. D. und Janet Mills
Der Kreis des Feuers
[Geben Sie das heutige Datum an]
Der Tag des Herrn
wenn die Göttlichkeit zu mir zurückkommt,
wenn meinen freien Willen lebend, und mit
der ganzen Macht meines Geistes
ich mich entscheide, mein Leben in freie
Gemeinschaft mit Gott zu leben,
ohne irgendwelche Erwartungen.
Ich werde mein Leben in Dankbarkeit, Liebe,
Loyalität und der Gerechtigkeit leben,
indem ich mit mir beginne
und mit meinen Brüdern und Schwestern
fortfahre.
Ich werde die gesamte Schöpfung respektieren
als das Symbol meiner Liebesgemeinschaft
mit dem, der mich erschuf,
für das ewigen Glück der Menschheit.
Ihre Interpretation ist
auch willkommen. Machen Sie mit bei dem großen Projekt
Cof-Wiki, die Cycle of fire - Wiki. Alle Sprachen und
alle Interpretationen dieses
schönen Gebetes sind dort am richtigen Platz.
Das „Kreis des Feuers“ Gebet
beginnt mit dem heutigen Datum, weil es immer der heutige
Tag ist, an dem wir in den Kreis und das Feuer des Geistes
hineingehen. Gott lebt im ewigen Jetzt. Heute ist der Tag.
Sie sind am Leben und träumen sich selbst als der Künstler
Ihres Lebens.
Dann benennen Sie diesen Tag als zu Gott,
zum Göttlichen gehörend: "... der Tag des
Herrn"... und sie werden sich bewußt und erinnern
sich an die Wahrheit Ihrer göttlichen Natur: ..., "wenn
die Göttlichkeit zu mir zurückkommt",... Dies
ist nicht mehr ein Gebet, welches nach einem Gott außerhalb
und getrennt von Ihnen existierend ruft, um ihn um seine
Gunst zu bitten. Sie erklären sich als das Göttliche,
als das „Ich bin“.
Mit "wenn meinen freien Willen lebend",...
ehren sie ihre Verbindung mit dem Göttlichen, als das
Göttliche, im Göttlichen und das Sie die freie
Wahl haben in Liebe für sich selbst und für die
Schöpfung. Das ist Ihr neuer Traum. Sie sind kein Subjekt
für Gott mehr, noch müssen Sie mit Gott verhandeln,
um Ihre Bedürfnissen zu befriedigen.
"Und mit der ganzen Macht meines Geistes"...
bestätigt, daß Sie all Ihre ganze Absicht und
Ihren Glauben in dieses Gebet einbringen. Dies ist der Moment,
wo Sie "ja" sagen zur Ehe mit Gott.
"Entscheide ich mich, mein Leben in
freie Gemeinschaft mit Gott zu leben"... bestätigt
Ihre Verpflichtung zu dieser Ehe. Sie träumen sich selbst
als eins mit dem Göttlichen.
"Ohne irgendwelche Erwartungen." Sie
sind losgelöst vom Ergebnis Ihrer Beziehung mit Gott,
weil Sie keine Angst haben. Sie lieben, weil Sie lieben,
und es ist eine Liebe ohne Bedingungen. Sie haben keine Erwartung
darüber, ob ihre Liebe erwidert wird.
"Ich werde mein Leben in Dankbarkeit,
Liebe, Loyalität und der Gerechtigkeit leben",
... weil wenn Sie in Liebe zu leben, erleben Sie die Geschenke
des Universums und in diesem Einssein ist Ihre Dankbarkeit.
Ihre Liebe ist die Natur des Göttlichen. Sie sind wahrhaftig
mit Ihrem Wort, das heißt, daß Sie sich nicht
selbst in den Weg stellen. Sie sind zu sich loyal, und so
zu anderen. Und in dieser Loyalität gibt es auch immer
die Gerechtigkeit.
„Indem ich mit mir beginne und mit
meinen Brüdern und Schwestern fortfahre", sind
Sie in Ihrer Beziehung mit Gott verpflichtet, Sie haben keine
Erwartungen über dem Ergebnis, und Ihre Absicht ist
Ihr Leben mit Liebe und der Gerechtigkeit zu leben. Jetzt
verkünden Sie, daß von den Samen der Liebe in
Ihnen, Ihr Traum sich auf die ganze Schöpfung ausbreitet.
"Ich werde die gesamte Schöpfung
respektieren als das Symbol meiner Liebesgemeinschaft mit
dem, der mich erschuf ". In dem Maße, wie Ihre
Liebe zu Gott wächst, erstreckt sie sich auf alles und
jedem der Schöpfung. Sie respektieren und sorgen für
Ihren Körper und Ihr Heim, Sie respektieren den persönlichen
Traum eines jeden, den Sie kennen und treffen. Sie respektieren
und schützen die Mutter Erde. Sie genießen und
feiern Ihr Tierisches, Menschliches und Göttliches und
die Vollendung allen Lebens und allem was existiert.
"Für das ewigen Glück der
Menschheit." Wenn Sie glücklich sind, wenn Sie
sich von Leiden befreit haben, wird Ihr Glück sich natürlich
auf alles ausbreiten, was Sie treffen. Der Menschheit zu
helfen ist nicht das Ziel Ihrer Arbeit, aber das Ergebnis
Ihres neuen Traumes.
Das ist Ihre Traumhausaufgabe. Wie Don Miguel
in den "Gebeten" sagt: „Um ein Gebet aufzusagen,
braucht man nicht mehr als eine Minute, aber Sie brauchen
die Disziplin, um es zu tun. Sagen Sie das Gebet als Erstes
am Morgen, wenn Sie Ihre Augen öffnen. Dann sagen Sie
es wieder, bevor Sie schlafen gehen. Träumen Sie das
Gebet. Empfinden Sie das Gebet mit Ihrem emotionalen Körper.
Seien Sie das Gebet; gleichen Sie Ihren Glauben und Ihre
Absicht an das Gebet an, bis Ihr ganzes Leben auf diesem
Gebet basiert wird".
Und er schließt damit: "Heute
ist der Tag, an dem Sie einer neuen Beziehung zustimmen,
der Ehe mit Gott. Es sind ewige Flitterwochen, und das ist
der Himmel auf Erden."
Es gibt noch weitere wunderbare Gebete im
Buch von Don Miguel, "Prayers: A Communion with our
Creator", mit weiteren Ausführungen zu „Kreis
des Feuers“ Gebet.
Motiviert durch Allan Hardmann at www.joydancer.com,
sehr, sehr freie Übersetzung Stefan Walter mit Genehmigung |